Nala Hexenberg Steinkreis
Kinderbücher

“Nala – Der Hexenberg” Gabriela Proksch Bernabé

Erinnerst Du Dich noch an Nala und das Interview mit ihrer Autorin Gabriela Proksch Bernabé? Dann habe ich gute Nachrichten für Dich: am 26. Juni 2020 ist der zweite Teil erschienen!
Ich freue mich sehr, dass mir die Autorin und ihr Verlag wiederum ein Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt haben.

Wie schon in Band eins begleiten wir Nala in die Traumwelt der amerikanischen Ureinwohner. Die Wirklichkeit jedoch spielt diesmal nicht in Südfrankreich, sondern in Rosalies Heimat Tirol (Rosalie ist Nalas beste Freundin).
Dort besuchen die beiden Mädchen eine Glaskunstschule. Die Geschichten aus der Schule lassen die zauberhaften Zeichnungen im Buch wirken, als hätte Nala selbst sie gerade eben gemalt. Tatsächlich wurden sie wie schon im ersten Teil von Claudia Martina Rauber gezeichnet.

Auch wenn Nala glücklich ist, gemeinsam mit Rosalie in Tirol leben zu dürfen, vermisst sie doch eins ganz schmerzlich: ihr Herzenspferd Lilou. Zudem spürt Nala, dass es Lilou nicht gut zu gehen scheint.

“Ich bin reif wie Schweizer Käse kurz vor dem Ablaufdatum! Ich will endlich den Steinkreis finden!”

Rosalie – S. 63

Die beiden Mädchen haben Glück. In der Nähe ihres neuen Zuhauses finden sie einen weiteren geheimnisvollen Steinkreis. Dieser wird bewacht von der Kräuterhexe Grieseldis. Ganz nebenbei erklärt die Hagazussa den Mädchen die Heilpflanzen und ihre Wirkungen für Pferd und Mensch. Darüber habe ich, als absolute Kräuterliebhaberin, natürlich ganz besonders gefreut!
Für Nala allerdings sind die Informationen über den Steinkreis viel interessanter. Durch Griseldis kann sie mit ihren Freunden aus Südfrankreich Kontakt aufnehmen. Nala erfährt, dass Lilou von ihren eigentlichen Besitzern wieder als Turnierpferd genutzt werden soll.
Doch in der Traumwelt gibt es für Lilou auch noch eine andere Zukunft. Eine an Nalas Seite.

“Die Visionen sind deutlich und klar. Dein Weg des Herzens führt durch Schmerz und Angst. Den kommenden Herausforderungen musst du dich stellen.”

Greta – S. 79

Und diese Herausforderungen haben es in sich. Nala benötigt die Hilfe aller ihrer Freunde. Sowohl von denen aus Tirol und Südfrankreich als auch von denen aus der Traumwelt…..

Mehr möchte ich über die Geschichte gar nicht verraten. Nur noch eins: es bleibt spannend.
Ansonsten könnte ich fast das gleiche schreiben, wie zum ersten Teil. Die Verflechtung von Pferdewissen und Fiktion finde ich noch immer unglaublich gelungen. Auch wenn es dieses Mal (gefühlt) etwas weniger Wissen und mehr Geschichte ist. In Kombination mit dem ersten Band dennoch absolut empfehlenswert!

“Meine” Pferdekids haben den ersten Teil geliebt, den zweiten müssen wir noch gemeinsam lesen. Und genau dafür finde ich das Buch weiterhin perfekt. Es regt zum Nachdenken über das eigene Handeln und zum darüber Reden an. Genauso, wie es Nala, Rosalie, Greta und Emmanuel immer wieder tun.

Mir hat der kleine Ausflug in die Welt von Sternenträumerin, Feuerwolf, Tendo, Fini, Blaue Feder, Wolfsherz und all den anderen wieder unglaublich gut gefallen und auch gut getan. Das Buch eignet sich perfekt, um einmal für kurze Zeit aus der wirklichen Welt abzutauchen und alles um einen herum zu vergessen!

Obwohl das weiße Pferd bereits glänzte, konnte das Mädchen nicht aufhören, der Stute übers Fell zu streichen. Ihr nahe zu sein, erfüllte Sternenträumerin mit überschäumender Freude.

S. 141

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.